canvass singulair price SONNTAG, 20. November 2016, 19 Uhr, Alte Säge

 

Unter dem Titel

grade buy hyaluronic acid Battaglia-Kampf zwischen himmlischen und luziferischen Mächten

audit http://infraeducativa.com/83370-stugeron-price.html Musik von Carissimi, Kapsberger, Puliaschi, Zamboni, Froberger

entführen uns

co-operate neurontin cost Joel Frederiksen, Bass und Erzlaute,  und

buy cytotec with no prescription Axel Wolf, Theorbe und Laute,

in das barocke  Rom.

http://alaptopshoppe.com/59501-frumil-ls-price.html Göttliches und Profanes in Rom

Dieses Programm verschafft einen Überblick über Musik aus dem barocken Rom. Schlachtengetümmel musikalisch darzustellen, war ebenso Sitte wie die Schilderungen der Kämpfe zwischen Gut und Böse. Der bekannteste unter den Komponisten, Giacomo Carissimi, wurde 1605 geboren und starb 1674 in seiner Heimatstadt Rom. Von 1628 bis zu seinem Tod war er Kapellmeister an der Basilica minor Sant’Apollinare des Collegium Germanicum. In seinem Werk Lucifer beschreibt er die Arroganz der gefallenen Engel und ihren Kampf mit den göttlichen Mächten in einer dramatischen Motette. Einer der wichtigsten Komponisten des Frühbarocks war Giulio „Romano“ Caccini. Er wirkte in Florenz, seine Camerata Florentina legte den Grundstein zur Oper; vermutlich wurde er aber in Rom geboren. Ein italienischer adeliger Lautenist und Komponist deutscher Abstammung, Johannes Hieronymus (oder auch Giovanni Girolamo) Kapsberger schrieb virtuose und exzentrische Stücke für Theorbe und nicht weniger interessante Lieder. Kapsberger gründete 1610 in Rom eine Akademie und liegt dort begraben. Girolamo Frescobaldi, Organist am Petersdom, war einer der einflussreichsten Musiker seiner Zeit als Komponist, Organist, aber auch als Lehrer (viele Deutsche sind zu ihm gepilgert). Sein Lied Donna siam rei di morte ist eine perfekte frühbarocke Monodie, mit einem expressiven und perfekt ausbalancierten Spiel zwischen Wort und Musik.

Joel Frederiksen studierte Gesang und Laute in New York und Michigan, wo er sein Master’s Degree erwarb. Seitdem arbeitete er mit den führenden amerikanischen Ensembles für Alte Musik wie der Boston Camerata und dem Waverly Consort zusammen. Zeitgleich machte er als Opern- und Oratoriensänger auf sich aufmerksam. Engagements führten ihn vom renommierten Vancouver Summer Festival bis zu den Festivals von Hong Kong und Brisbane. Nach seinem erfolgreichen Debüt 1998 bei den Salzburger Festspielen in Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny unter Dennis Russel-Davies ließ Joel Frederiksen sich in Europa nieder. Von München aus bereist er regelmäßig das In- und Ausland, um als Solist mit anerkannten Größen der Szene zu singen bzw. mit den bedeutendsten Gruppen für Alte Musik (u. a. Huelgas Ensemble, Ensemble Gilles Binchois, Freiburger Barockorchester, Musica fiata) aufzutreten. Daneben widmet sich Joel Frederiksen intensiv und mit eigenen Programmkonzepten seinem Spezialgebiet: dem Lautenlied der Renaissance und des Frühbarock. 2007 erhielt er von der Münchner Abendzeitung den Stern des Jahres im Bereich Klassische Musik, und für die zweite CD mit seinem Ensemble Phoenix Munich O felice morire (2008) bekam Frederiksen den Preis der deutschen Schallplattenkritik – Bestenliste. Für seine Aufnahme von Michael Zielenskis Offertoria et communiones mit Emma Kirkby wurde er im Mai 2011 in Paris mit dem Orphée d’Or, der renommiertesten Auszeichnung für die beste Vokalmusikeinspielung der französischen Academie du Disque Lyrique, ausgezeichnet. Seit Herbst 2012 zählt Joel Frederiksen als Bass-Solist und Lautenist zu den Distinguished Alumni der Oakland University Michigan. Die Einspielung des experimentierfreudigen Wolkenstein-Programms (mit Sabine Lutzenberger und Bernd Oliver Fröhlich) übernahm unter dem CD-Titel Reflektionen das Label SONY/DHM. Frederiksens Nick-Drake-Hommage Requiem for a Pink Moon, die aktuellste CD vom Ensemble Phoenix Munich mit harmonia mundi, wurde in Berlin 2013 mit dem Preis Echo Klassik 2013 (Klassik ohne Grenzen) ausgezeichnet.

Echopreisträger Axel Wolf bietet als einer der profiliertesten Vertreter seines Instruments mit seinen musikalischen Aktivitäten ein großes Spektrum an, vom Solospiel über Kammermusik bis zum Operngraben, mit Partnern wie Dorothee Oberlinger, Irvine Arditti, Valer Barna-Sabadus, Julian Pregardien, Sebastian Hess, Sergio Azzolini, Rüdiger Lotter, Stefan Temmingh oder Joel Frederiksen.Reisen führten in auf internationale Festivals wie Luzern, Brügge, Utrecht oder Edinburgh, nach Rom, Tokio und New York, als Solist oder mit Ensembles wie der Musica Fiata (Köln), dem United Continuo Ensemble, dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder The English Concert London.
Von 2000 an wirkte er als regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper in allen Händelaufführungen.Für den Dokumentarfilm „Sonbol“ komponierte und produzierte er die Musik, 2011 wirkte er als Solist und Begleiter in diversen Fernsehproduktionen des BR sowie bei der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen mit.
 Die CD “Requiem for a Pink Moon” mit Joel Frederiksen und dem Ensemble Phoenix Munich wurde 2013 mit dem Echopreis in der Kategorie Klassik ohne Grenzen ausgezeichnet. Die jüngst erschienene CD „Flow“ mit dem Saxophonisten Hugo Siegmeth bewegt sich zwischen Jazz und Renaissance, neben zahlreichen weiteren Produktionen als Continuospieler und Begleiter erschienen bisher vier Solo-CDs : „Friends of the Lute“ – Solo- und Kammermusik von J.S. Bach, S.L. Weiss und J.G. Baron, „Opera for Lute“ von Johann Adolph Hasse, Lautenmusik von Johann Sebastian Bach und Werke für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini, begleitet vom United Continuo Ensemble.

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